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15. November 2020

Update: Auf dem Weg zum Debütroman

Was ist nicht alles geschehen in den letzten Monaten. Frühling, Sommer sind irgendwie vorbeigerauscht. Und in all den Wochen habe ich für mein Autorendasein viel gelernt.

Debütroman: Learnings

  • Zeit und Druck: Klar brenne ich dafür, mein Buch endlich zu veröffentlichen. Ich habe aber gemerkt, dass es auch einfach seine Zeit braucht. Und ich besser damit fahre, wenn ich mich selbst nicht zu sehr unter Druck setze. Schließlich arbeite ich in Vollzeit und das Autorendasein ist mein Hobby. Als Selfpublisherin kann ich mir meine Deadlines selbst setzen.
  • Sich schlau machen: Im Web und auf Social Media sind so viele Menschen unterwegs, die meine Leidenschaft fürs Schreiben und ihre bereits gemachten Erfahrungen bereitwillig teilen. Mich bei Kolleginnen und Kollegen zu informieren, hätte ich schon von Anfang an machen sollen. Jedoch war ich so aufs Schreiben fokussiert, dass ich alles andere, das damit zusammenhängt, ausgeblendet habe.
  • Layout: Buchsatz ist etwas anderes als das Layout einer Imagebroschüre. Auch hierzu gibt es gute Tipps, was zu berücksichtigen ist.
    Ein Beitrag auf autorenwelt.de
    Ein Beitrag auf selfpublisherbibel.de
  • Formatieren: Normseiten habe ich erst entdeckt, als der Grobentwurf schon stand. Das Manuskript zu formatieren, macht erst Sinn, wenn es wirklich fertig ist. Vor allem, da das Ausgangsmanuskript fürs E-Book nicht gleich formatiert ist wie die Printausgabe.
    Ein Beitrag zum Formatieren von E-Books auf selfpublisherbibel.de 
  • Hilfe: Nachdem schon so viele Stunden – mit Freude und Begeisterung – in diesem Buch stecken, entschloss ich mich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wertvolle Investition: professionelles Lektorat

Nach vielen Korrektur- und Überarbeitungsrunden entschied ich mich, mein Manuskript ins Lektorat zu geben. Eine Arbeit, die Zeit, Aufwand und damit Kosten bedeutet. Ob ich die Investitionen am Ende wieder rausbekomme? Das kann ich noch nicht abschätzen.

Inzwischen habe ich das lektorierte Manuskript erhalten, durchgearbeitet und den Text finalisiert. Die wertvollen Inputs haben mir bestätigt, dass die Entscheidung richtig war. Die Feedbacks meiner TestleserInnnen waren schon sehr wichtig für mich. Das Lektorat geht viel weiter: als hätte ich einen „Sparringpartner“ für das Buch.

Debütroman: So geht es weiter

Inzwischen steht das Cover so gut wie fest und das Schlusskorrektorat läuft. Ich habe mich Metadaten und Schlüsselwörtern beschäftigt, habe einen Preis für das Taschenbuch und das E-Book festgelegt und bin optimistisch, dass das Buch im Dezember erscheint.

Zweiter Teil in Arbeit

Die Zeit des Lektorats habe ich genutzt, um mit dem zweiten Teil des Buches anzufangen. Das Wiedersehen mit Lilli und Ben macht mir viel Freude und ich bin gespannt, wohin ihr Weg führen wird. Ein bisschen weiss ich es schon, denn – im Gegensatz zum ersten Buch – habe ich mir mehr Zeit für den roten Faden und die Geschehnisse genommen. Doch gebe ich meinen Protagonisten Freiraum und lasse es zu, dass sich Szenen verselbstständigen.

Demnächst wieder mehr, bis dahin bleibt schön gesund!
Eure Anna

Die Haushörerin

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